„Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten. Sie gehen weinend hinaus und tragen den Samen zur Aussaat. Doch sie kommen jubelnd zurück und bringen ihre Garben mit.“
Tränen sind der Nährboden für eine fröhliche Ernte der Hoffnung.
Auslegung
Vielleicht steckst du gerade in einer Phase, in der du mit Tränen und Mühe säst, ohne die Früchte deiner Arbeit zu sehen. Es ist, als würdest du im Regen stehen und auf die Sonne warten. Doch dieser Vers ist ein Lichtstrahl in deiner Dunkelheit: Schmerz ist kein Ende, sondern fruchtbarer Boden für Neues. Jeder Tränenstropfen nährt die Hoffnung auf das, was kommen wird. Wenn du weinend hinausgehst, trägst du deinen Samen zur Aussaat – das ist ein Akt des Glaubens. Halte durch! Die Ernte wird kommen, und sie wird jubelnd sein.
Impuls
Vertrau: Deine Tränen sind nicht umsonst. Sag im Gebet: „Du machst Neues daraus.“
Fragen zum Nachdenken
Lass dich von diesen Fragen inspirieren, die Bedeutung dieses Verses für dein Leben zu entdecken:
In welchen Bereichen deines Lebens fühlst du dich aktuell wie derjenige, der mit Tränen sät, und wie geht es dir dabei?
Kannst du dich an eine Zeit erinnern, in der du trotz Schwierigkeiten und Schmerz weiterhin an etwas geglaubt hast und schließlich die Früchte deiner Mühe ernten konntest?
Was könntest du heute konkret tun, um das Vertrauen in den Prozess der Aussaat und Ernte zu stärken, selbst wenn du noch keine sichtbaren Ergebnisse siehst?